Ernährung

Clean-Eating

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Buchbesprechung des gleichnamigen Buches von Dörte und Jesko Wilke durch Eva Laspas

 

Clean-Eating bedeutet, sich von naturbelassenen Lebensmitteln zu ernähren. Dabei möchte Clean-Eating als konsequente Lebenseinstellung erscheinen, aber nicht dogmatisch wirken. Egal; ob wir also Veganer, Allesesser oder Flexitarier sind, bei Clean-Eating kommt es allein auf die Qualität der Lebensmittel an.

Im Grunde bedeutet das, dass wir alle Produkte, die mit künstlichen Aromen, Konservierungs- und Farbstoffen oder anderen fragwürdigen Zusatzstoffen der Lebensmittelindustrie hergestellt wurden, meiden.

Herrlich entspannend: Vergessen wir auch alle Diäten, Clean-Eating kann eine sinnvolle Hilfestellung sein, wie wir uns im heutigen Ernährungsdschungel zurechtfinden.

Die Ausgangslage ist doch diese: Jeder von uns ist einzigartig und braucht unterschiedliche Nahrungsmittel und Zusammensetzung der Nährstoffe.

Die meisten Diäten oder Ernährungsphilosophien basieren auf dem jeweiligen Markttrend, wobei auch irgendwelche Produkte verkauft werden oder gar dogmatisch Nahrungsmittel gemieden werden sollen. Das führt dazu, dass immer mehr Menschen verwirrt sind und unsicher, was tatsächlich gesund ist und was sie eigentlich essen sollen.

 

Bei Clean-Eating geht es um natürliche, unverarbeitete Lebensmittel

+ 7 Regeln, die jedem sofort einleuchten

= gesündere Ernährung und eine schlankere Figur.

 

Sieben Clean-Eating-Basics

Die Autoren geben uns im Buch ihre sieben Clean-Eating-Basics als Orientierungshilfe an die Hand. Wenn Sie diesen komplett folgen, werden Sie über kurz oder lang ein völlig neues Körpergefühl erlangen. Aber auch wenn Sie  nur zu 50 % oder nur an vier von sieben Tagen völlig auf alle denaturierten Lebensmittel verzichten, werden Sie schon davon profitieren. Es geht dabei nicht um Dogmatismus, sondern um das Wohlfühlgefühl.

 

 

Die sieben Clean-Eating-Basics sind:

  1. Mehr Energie durch Gemüse und Obst (Pflanzenkost, Gemüse, Früchte, Kräuter, Salate, Öle, Nüsse, Getreide sind die Hauptbestandteile von Clean-Eating. Fleisch, Fisch und Milchprodukte gibt‘s dazu in Maßen.)
  2. Als Lebensmittel-Detektiv auf Spurensuche (Kaufen Sie möglichst wenig von verarbeiteten Produkten. Lernen Sie, unerwünschte von akzeptablen Zusatzstoffen zu unterscheiden.)
  3. Entdeckung des puren Geschmacks (Essen Sie weniger Salz und Zucker. Gar keine Süßstoffe und Geschmacksverstärker. Das hilft, den ursprünglichen Geschmack der Speisen wieder zu erkennen und natürlicher zu essen.)
  4. Tschüss, leere Kalorien! (Lieber Lebensmittel mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen essen, statt leerer Kalorien aus Zucker, Alkohol, Fett und Kohlenhydraten.)
  5. Entlastung für den Körper (Trinken Sie viel Wasser, um Ihre Ausscheidungsorgane zu unterstützen. Reduzieren Sie Schadstoffe, um Ihr Verdauungssystem zu entlasten. Nehmen Sie sich Zeit beim Essen und kauen Sie jeden Bissen gut durch, um Ihrem Magen Arbeit abzunehmen.)
  6. Essen, wann und wie es Ihnen gut tut (Versuchen Sie, einen langen Abstand zwischen der letzte Mahlzeit eines Tages und der ersten des Folgetages einzuhalten. Finden Sie Ihren eigenen Weg zu einer optimalen Mahlzeitenaufteilung über den Tag hinweg.)
  7. Saisonal und regional (Bedienen Sie sich an dem, was Jahreszeit und Region hergeben. Dann fällt Ihnen Clean-Eating leicht, und Sie profitieren von frischen, ausgereiften Produkten mit vollem Vitamingehalt.)

 

Wobei vor allem den letzten Punkt nicht einmal die Autoren besonders ernst nehmen, denn es gibt kaum ein Rezept, wo keine ausgefallene Zutaten aus dem Asia- bzw. Bioladen bzw. Früchte und Gemüse empfohlen werden, die ganz sicher bei uns nicht wachsen …

 

Das Buch

Im Buch finden Sie einen 21-Tage-Plan, wie Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten langsam umstellen. Das fängt damit an, dass Sie Ihre Vorratsschränke leeren und all das weggeben, wo unnötige Aromastoffe drinnen sind. Und endet in 21 x 3 Rezepten, inkl. Einkaufslisten. Da gibt es (fast) keine Ausrede mehr.

Lesen Sie die 111 Punkte von „positiven bzw. negativen“ Lebensmitteln und wie sie wirken, warum Sie sie verstärkt genießen bzw. gänzlich vermeiden sollten.

Ziel ist, das Essen wieder zu kochen, was Spaß macht, und der positive Nebeneffekt ist Gewicht zu verlieren.

 

Rezept: Asiatischer Kohlsalat

Zutaten

  • 100 g Chinakohl
  • 1 Stange Sellerie
  • 30 g Rucola
  • 1/2 kleine Mango
  • 1/2 Bio-Limette
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Sesamöl
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Erdnüsse
  • 1 Mini-Naambrot

 

Zubereitung

Chinakohl in sehr feine Streifen schneiden. Sellerie waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden. Rucola waschen und verlesen. Mangofruchtfleisch vom Kern schneiden und würfeln. Für das Dressing Limette heiß abwaschen, etwas Schale abraspeln, dann den Saft auspressen. Limettensaft mit Sojasauce und Sesamöl verquirlen. Schale und Pfeffer unterrühren.

Vorbereitete Zutaten in eine Schüssel mischen. Dressing und Erdnüsse darüber geben. Mit getoastetem Naambrot servieren.

 

Buchtipp:

Clean-Eating

Der 21-Tage-Plan
Dörte und Jesko Wilke
Verlag Goldman
ISBN 978-3-442-17618-2

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